Overwatch Update 2.62 – Patch Version 1.35.0.1 inklusive Changelog

Overwatch Update  2.62

Mit dem Overwatch Update 2.62 hat Blizzard am 16. April 2019 wieder ein richtig dickes Paket geschnürt. Das neue Update 2.62 (Version 1.35.0.1) bringt nicht nur das saisonale Archiv-Event „Sturmzeichen“, bei dem du dich erneut durch spannende Koop-Missionen kämpfst, sondern verändert auch gleich das Gameplay mehrerer beliebter Helden. Vor allem Junkrat und Reaper erhalten mit diesem Patch spürbare Anpassungen, die ihren Spielstil deutlich flexibler machen. Dazu kommen Verbesserungen an Symmetras Teleporter, neue Komfortfunktionen in der Benutzeroberfläche und eine ganze Welle an Bugfixes, die nervige Fehler auf Maps und bei Helden ausräumen.

Kurz gesagt: Das neue Update 2.62 für Overwatch ist nicht einfach nur ein Content-Drop für das Archiv-Event, sondern ein Rundumschlag, der Balance, Technik und Spielgefühl in mehreren Bereichen verbessert. Besonders spannend sind dabei die Änderungen am Schattenschritt von Reaper, der nun auch mitten im Gefecht sinnvoll eingesetzt werden kann. Gleichzeitig sorgt Junkrats Granatwerfer-Überarbeitung dafür, dass seine Sprengladungen präziser und weniger chaotisch wirken. Wer also in den kommenden Wochen ins Sturmzeichen-Event einsteigt, bekommt nicht nur frische Inhalte, sondern auch ein spürbar optimierteres Spielerlebnis.

 

Overwatch Update 2.62 – Patch Notes 1.35.0.1

Heldenupdates

Bei Junkrat haben die Entwickler am Granatwerfer geschraubt. Seine Bomben fliegen jetzt etwas schneller – die Geschwindigkeit wurde von 20 auf 25 erhöht. Gleichzeitig prallen die Granaten weniger stark ab und detonieren früher. Das Ziel ist klar: Direkte Treffer sollen leichter möglich sein, während das endlose Herumrollen von Blindgängern reduziert wird.

Reaper hat mit diesem Patch ein deutlich stärkeres Werkzeug in der Hand. Sein Schattenschritt lässt sich nun auch in der Luft einsetzen. Außerdem halbierte sich die Ausführungszeit von einer auf 0,5 Sekunden. Während der gesamten Animation bleibt Reaper unsichtbar, wodurch er sich viel besser positionieren kann – sowohl defensiv als auch offensiv. Auch störende Hindernisse wie Geländer blockieren die Teleportation nicht mehr, wobei Effekte wie Zaryas Gravitonbombe oder Junkrats Falle die Fähigkeit weiterhin unterbrechen.

Auch Symmetra profitiert von einer Anpassung: Ihr Teleporter wird nicht länger durch zerstörbare Objekte oder Geländer blockiert. Dadurch lässt sich das Portal deutlich flexibler platzieren und nutzen.

Änderungen an der Benutzeroberfläche

In der Heldengalerie gibt es nun die Möglichkeit, zufällige Siegerposen auszuwählen, sodass bei jedem Match etwas Abwechslung ins Bild kommt. Darüber hinaus wurde die Privatsphäre verstärkt: Spieler können einstellen, dass nur die eigene Gruppe ihr Profil einsehen darf.

Behobene Fehler

Ein großer Teil des Updates widmet sich der Fehlerbehebung. Unter den allgemeinen Fixes fällt auf, dass Kamera- und Sichtprobleme beseitigt wurden – etwa ein Verwackeln der Anzeige auf bestimmten Objekten oder ein verschobener Schulterblick beim schnellen Wechsel. Auch ein Bug, bei dem Spieler durch winzige Lücken auf Karten wie Ilios, Nepal oder Anubis schießen konnten, wurde geschlossen.

Bei den Helden gibt es eine lange Liste an Verbesserungen:

  • Ana: Ihr Emote „Tea Time“ zeigt nun wieder korrekt den aufsteigenden Dampf, außerdem gibt es die audiovisuelle Bestätigung, wenn sie verstärkte Verbündete trifft.

  • Ashe und Bob: Zenyattas Zwietracht-Sphäre verursachte falsche Sounds, zudem kollidierte Bob nicht immer wie gewollt mit Heldenobjekten. Beides wurde korrigiert.

  • Baptiste: Sein Lebenserhaltungsfeld verschwindet jetzt zuverlässig, wenn es mit der Fracht kollidiert.

  • Bastion: Er nimmt im Geschützmodus keinen ungewollten Schaden mehr, wenn Doomfist ihn gegen eine Wand stößt.

  • Doomfist: Mehrere Bugs wurden behoben – zurückgestoßene Gegner kollidieren wieder korrekt mit Wänden, seismischer Schlag zerstört zuverlässig Objekte und Orisa bleibt standhaft, wenn ihr Defensivprotokoll aktiv ist.

  • Mei: Während Kryostase ist sie nun wieder von Teamheilung betroffen.

  • Mercy: Verstärkte Verbündete lösen die richtigen Audio-Hinweise aus und sie erhält wieder defensive Assists während Valkyrie.

  • Orisa: Auch sie ist im Defensivprotokoll nicht länger anfällig für Doomfists Dampfhammer.

  • Reinhardt: Sein Schild verhält sich nun korrekt, selbst wenn er die Blickrichtung wechselt.

  • Soldier: 76: Die Siegerpose „Heroisch“ läuft wieder wie vorgesehen ab.

  • Symmetra: Ihre Selbstschussanlagen können Ultimateladung nicht mehr aus Objekten anderer Helden ziehen.

  • Torbjörn: Dasselbe gilt für sein Geschütz – auch hier gibt es keine unfaire Ultimateladung mehr.

  • Widowmaker: Ihr Biathletin-Skin überschneidet sich nicht mehr mit Kopf und Schultern, außerdem endet ihre Infrasicht beim Tod wieder korrekt.

Auch auf den Karten hat Blizzard aufgeräumt. Auf Schwarzwald und Busan blieben fliegende Helden bisher gerne mal an Bäumen hängen, was nun der Vergangenheit angehört. In Castillo konnte Reaper mit Schattenschritt Orte erreichen, die eigentlich nicht zugänglich sein sollten – auch das wurde gefixt. Dorado hatte Probleme mit der Zuschauerkamera, während auf der Mondkolonie Horizon Spieler an einer Werkbank feststecken konnten. Auf King’s Row verhakte sich Junkrats Kamikazereifen in Gittern, auf Oasis richteten Türen im Startbereich zu viel Schaden an. Selbst kleinere Details wie Efeu an Wänden auf Numbani, das Skills blockierte, oder eine fehlerhafte Brücke auf Rialto wurden beseitigt. Zu guter Letzt wurde auch Watchpoint: Gibraltar überarbeitet, wo Wrecking Ball zuvor an Lüftungsschächten hängen blieb.

Quelle: Blizzard

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