The Blood of Dawnwalker: Alle Infos zum Start – 46 Achievements enthüllt

Achievements zu The Blood of Dawnwalker

Vale Sangora öffnet schon bald seine Tore und rund um The Blood of Dawnwalker sind inzwischen fast alle wichtigen Details bekannt. Wann kannst Du loslegen, auf welchen Plattformen erscheint das Vampir-Rollenspiel und was erwartet Dich eigentlich in den ersten Stunden? Wir haben die wichtigsten Infos zum Start von The Blood of Dawnwalker zusammengetragen.

Kurz vor dem Start gibt es außerdem Neuigkeiten für alle, die gerne etwas genauer hinschauen: Die komplette englische Achievement-Liste liegt vor. Insgesamt warten 46 Erfolge auf die Spieler – und einige davon verraten bereits interessante Details über Erkundung, Charakterentwicklung, mögliche Sammelaufgaben und unterschiedliche Wege durch die Geschichte.

 

Wann kann ich The Blood of Dawnwalker spielen?

Der offizielle Erscheinungstermin steht fest: The Blood of Dawnwalker erscheint am 3. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Rebel Wolves entwickelt das Dark-Fantasy-Rollenspiel, Bandai Namco Entertainment übernimmt den Vertrieb.

Für deutsche Spieler ist aber vor allem die Uhrzeit interessant.

Die PC-Version wird weltweit gleichzeitig freigeschaltet. Für Deutschland bedeutet das 3. September um 00:00 Uhr MESZ. Wer auf Steam spielt, kann also direkt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag loslegen. In anderen Zeitzonen kann dabei noch der 2. September angezeigt werden, weil überall derselbe globale Startzeitpunkt gilt.

Auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S läuft die Freischaltung dagegen regional. In Deutschland bedeutet das ebenfalls grundsätzlich Mitternacht am 3. September. Der Countdown im jeweiligen Store bleibt kurz vor dem Start trotzdem die sicherste Kontrolle.

Von einer klassischen Serveröffnung müssen wir übrigens nicht sprechen. The Blood of Dawnwalker ist ein Singleplayer-Rollenspiel. Es gibt also keinen MMO-Server, der erst hochgefahren werden muss – entscheidend ist lediglich, wann die gekaufte Version freigeschaltet wird.

 

Speicherplatz und PC-Anforderungen

PC-Spieler sollten mindestens 60 GB freien Speicherplatz auf einer SSD einplanen. Rebel Wolves nennt als Mindestanforderung einen Intel Core i5-11400F oder AMD Ryzen 7 2700X, 16 GB RAM sowie eine GTX 1060 beziehungsweise Radeon RX 580.

Für die empfohlenen Einstellungen werden ein Intel Core i7-11700K oder Ryzen 7 5700X, ebenfalls 16 GB RAM und mindestens eine RTX 4060, Radeon RX 7600 XT oder Intel Arc B580 genannt. DirectX 12 und Windows 10 werden vorausgesetzt.

 

Was erwartet uns zum Start?

Vale Sangora ist als handgebaute offene Welt angelegt. Wälder, weite Ebenen, Sümpfe, Gebirge und mittelalterliche Siedlungen gehören ebenso dazu wie vergessene Ruinen und Überreste einer alten Zivilisation.

Coens zwei Seiten beeinflussen dabei nicht nur die Geschichte, sondern auch den Kampf.

Als Mensch stehen unter anderem Schwertkampf und Hexerei zur Verfügung. Nachts kommen seine vampirischen Kräfte deutlich stärker zum Einsatz. Genau diese drei Bereiche – Swordmastery, Witchcraft und Vampirism – tauchen später auch in den Achievements wieder auf.

Spannend ist außerdem der Umgang mit Zeit und Entscheidungen. The Blood of Dawnwalker möchte Dich nicht jede Aufgabe gemütlich nacheinander erledigen lassen. Was Du tust, welche Personen Du unterstützt und welche Wege Du ignorierst, kann Konsequenzen haben.

Und genau hier wird die inzwischen bekannte Achievement-Liste besonders interessant.

 

46 Achievements enthüllt – was verraten sie über das Spiel?

Insgesamt umfasst die englische Liste 46 Achievements. Wir zeigen hier bewusst nicht jede einzelne Aufgabe, denn einige Beschreibungen verraten bereits ziemlich viel über wichtige Story-Entscheidungen.

Viel interessanter ist ohnehin, was sich aus den Erfolgen über den tatsächlichen Spielaufbau herauslesen lässt.

Rebel Wolves selbst bestätigt, dass die Achievements praktisch alle wichtigen Systeme abdecken: Kämpfe, Vampirismus, Hexerei, Erkundung, Story, Charakterentwicklung und Inventar.

Einige Beispiele machen ziemlich deutlich, dass Vale Sangora auch abseits der Hauptgeschichte beschäftigt.

„Tour Guide Training“ verlangt den Besuch aller Dörfer in Vale Sangora. Wer komplettieren möchte, wird also sämtliche Siedlungen aufsuchen müssen.

Noch klassischer klingt „Bird’s-Eye View“. Dafür müssen alle Türme erklommen und die umliegenden Gebiete ausgekundschaftet werden. Ob die Türme tatsächlich Kartenbereiche aufdecken oder nur als besondere Aussichtspunkte dienen, geht aus der Beschreibung nicht hervor. Für 100 Prozent müssen sie jedenfalls alle gefunden werden.

Auch „Capture the Flag“ riecht stark nach einer Sammel- beziehungsweise Open-World-Aufgabe. Hier sollen sämtliche Flaggen von Brencis heruntergerissen werden. Wie viele davon über Vale Sangora verteilt sind, verrät das Achievement allerdings nicht.

Dazu kommt „Delivery Delay“: Acht Vrakhiri-Transporte müssen zerstört werden. Damit scheinen auch wiederkehrende Ziele oder Konvois in der offenen Welt eine Rolle zu spielen.

 

Gibt es Sammelobjekte?

Ein klassisches Achievement im Stil von „Sammle 100 Gegenstände“ ist in der Liste nicht eindeutig zu erkennen. Trotzdem gibt es mehrere Aufgaben, die klar in Richtung Sammeln und Komplettieren gehen.

Das beste Beispiel ist „Arbiter’s Regalia“. Dafür musst Du sämtliche Teile des Arbiter-Rüstungssets zusammentragen und das komplette Set anschließend auf sein volles Potenzial bringen.

Mit „Arbiter’s Blade“ wartet eine weitere ähnliche Aufgabe. Das Schwert von St. Mihai muss zu seiner früheren Stärke zurückgeführt werden. Ob dafür Questschritte, besondere Materialien oder mehrere Fundstücke nötig sind, bleibt zunächst offen.

Ausrüstungsjäger bekommen mit „Gear of the Gods“ ebenfalls Arbeit: Alle Ausrüstungsslots müssen gleichzeitig mit legendären Gegenständen bestückt sein.

Dazu kommt das Erkunden alter Ruinen. „Antique Aficionado“ wird für das Entdecken von Ancient Ruins vergeben. Ob dort ebenfalls Sammelstücke oder besondere Ausrüstung warten, können wir aus der Achievement-Beschreibung noch nicht sicher ableiten.

Eine klassische Collectible-Liste ist damit noch nicht bestätigt. Mehrere Erfolge zeigen aber eindeutig, dass Komplettisten suchen, sammeln und die Welt gründlich erkunden müssen.

 

 

Level 50 und drei verschiedene Entwicklungswege

Auch über die Charakterentwicklung liefern die 46 Achievements ziemlich konkrete Informationen.

„Glass Ceiling“ wird freigeschaltet, sobald Coen Level 50 erreicht. Ob Level 50 wirklich das maximale Charakterlevel ist, wird damit nicht zwingend bestätigt – mindestens bis dorthin reicht die Progression aber.

Noch spannender sind „Master of Arms“, „Arch Warlock“ und „Creature of the Night“.

Für jeden dieser Erfolge muss ein Ultimate-Perk in einem bestimmten Skill-Baum freigeschaltet werden: Swordmastery, Witchcraft beziehungsweise Vampirism.

Das bestätigt drei größere Entwicklungsrichtungen für Coen.

Hinzu kommt „Mastery“, für das eine Fähigkeit aus einem dieser Bereiche komplett ausgebaut werden muss.

Wer gerne unterschiedliche Builds ausprobiert, dürfte entsprechend deutlich mehr Möglichkeiten bekommen, als einfach nur ein paar passive Prozentwerte zu verteilen.

 

Mehrere Achievements zeigen unterschiedliche Storywege

Am spannendsten sind vermutlich die Aufgaben, die direkt auf Entscheidungen innerhalb der Geschichte hinweisen.

Gleich drei Achievements drehen sich um Brencis.

Für „The Patricide“ wird Brencis gemeinsam mit Lacra besiegt.

Bei „The Knyazmaker“ tritt Coen dagegen zusammen mit Crake gegen ihn an.

Und bei „The Folk Hero“ erledigst Du den Kampf komplett alleine.

Das sind offensichtlich unterschiedliche Varianten desselben wichtigen Konflikts.

Noch drastischer wird „The Turncoat“. Dafür musst Du Deine Verbündeten verraten, einen Deal mit Brencis eingehen und auf diese Weise versuchen, Deine Familie zurückzubekommen.

Auch „Together Forever“, „A Hero They Deserve“ und „In the Nick of Time“ deuten auf verschiedene Entscheidungen und Ausgänge rund um Coens Familie hin.

Damit bestätigt sich etwas, das Rebel Wolves selbst zu den Achievements erklärt: Ein einziger Durchgang reicht nicht aus, um alle Erfolge freizuschalten. Unterschiedliche Entscheidungen schließen offenbar bestimmte Wege gegenseitig aus.

Wer wirklich alle 46 Achievements möchte, muss Vale Sangora also mehr als einmal besuchen oder sehr bewusst mit unterschiedlichen Spielständen arbeiten.

 

Herausforderung auf höherem Schwierigkeitsgrad

Für Spieler, die es etwas härter mögen, gibt es ebenfalls eine klare Aufgabe.

„Uphill Battle“ verlangt den Abschluss des gesamten Spiels auf dem Schwierigkeits-Preset Duelist – und gleichzeitig müssen die Menschen von Laslea gerettet werden.

Es reicht also nicht einfach, nur den höheren Schwierigkeitsgrad durchzuspielen. Eine zusätzliche Story-Bedingung gehört ebenfalls dazu.

Mit „Throne of Thorns“ muss außerdem der maximale Infamy-Wert in Vale Sangora erreicht werden. Wie genau das Ruf- beziehungsweise Verrufenheits-System funktioniert, dürfte sich spätestens im Spiel zeigen.

Natürlich gibt es auch kleine Kuriositäten. Für „Selfish“ musst Du beispielsweise einen Fisch an einen Fischhändler verkaufen.

Warum ausgerechnet das einen eigenen Erfolg verdient, wird uns Vale Sangora wohl selbst erklären müssen.

Am 3. September um Mitternacht können Spieler in Deutschland schließlich selbst herausfinden, wie gut das alles zusammenspielt.

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