Rainbow Six Siege Update 1.67 – Patch Notes zur Version Y4S2

Rainbow Six Siege Update 1.67

Ubisoft hat am 11. Juni das große Rainbow Six Siege Update 1.67 veröffentlicht. Mit dem Start der Season Y4S2 – Operation Phantom Sight kommt richtig frischer Wind ins Spiel. Neben den zwei brandneuen Operatoren Warden und Nøkk wurde auch die Map Kafe Dostoyevsky ordentlich überarbeitet. Dazu gesellen sich zahlreiche Gameplay-Anpassungen, neue Balancing-Entscheidungen und eine Menge Bugfixes.

Das neue Update 1.67 für Rainbow Six Siege kann ab 16:00 Uhr heruntergeladen werden – und es lohnt sich, denn die Liste an Änderungen ist lang.

 

Rainbow Six Siege Update 1.67 – Patch Notes Y4S2

Gameplay-Änderungen und Balancing

Ein zentrales Thema sind die Anpassungen bei den Stealth-Mechaniken. Vigil, Caveira und die Neueinsteigerin Nøkk teilen sich nun ein einheitliches Tarnsystem. Alle drei Fähigkeiten können jederzeit aktiviert werden, solange die Anzeige über 20 % liegt. Das sorgt für mehr Klarheit im Match und macht das Zusammenspiel vorhersehbarer.

Bei Frost wurde die Lebensenergie ihrer „Welcome Mats“ von 100 auf 66 HP reduziert. Damit sind die Fallen leichter zerstörbar und belohnen aufmerksame Spieler. Kaid verliert hingegen sein Stacheldraht-Setup und erhält dafür C4. Mit der Nitro-Zelle wird er flexibler und taktisch interessanter. Auch Pulse wurde überarbeitet: Sein Herzsensor kann nun schneller weggepackt werden (0,65 Sekunden statt 0,8). Twitch muss dagegen einen Rückschritt hinnehmen, denn das Rückstoßverhalten ihres F2-Sturmgewehrs wurde verschärft. Ubisoft will damit ihre dominierende Rolle etwas abschwächen.

Außerdem hat Ubisoft die Soundverbreitung verbessert. Vor allem bei verstärkten Wänden und hohen Barrieren gab es bisher Ungereimtheiten, die nun ausgebügelt sind. Zwar bleibt noch ein bekannter Fehler bei zerstörten Wänden bestehen, doch daran wird laut den Entwicklern weiter gearbeitet.

 

Anpassungen bei Exploits und Club-Challenges

Ein Dauerbrenner im Feedback waren die Exploits rund um Clash, Claymores und tragbare Schilde. Ubisoft hat jetzt Notlösungen integriert, die Glitches automatisch zurücksetzen oder unbrauchbar machen, sollte jemand sie erneut auslösen. Dadurch können die problematischen Operator und Gadgets wieder aktiviert werden. Übergangsweise erhalten die Neuzugänge Warden und Nøkk veränderte Sekundär-Ausrüstungen, bis die finale Lösung live geht. Außerdem wechseln die Ubisoft Club Challenges ab sofort auf einen wöchentlichen Rhythmus von Donnerstag bis Donnerstag.

 

Verbesserungen für Spielerkomfort

Ein kleines, aber nützliches Detail: Im Bombenmodus wird nun schon im Vorbereitungsbildschirm angezeigt, welcher Spieler den Entschärfer trägt. Verlässt der Träger die Runde, wird das Symbol sofort auf den neuen Spieler übertragen. Das macht die Absprache im Team deutlich einfacher.

 

Bugfixes: Operator, Maps und Technik

Die Liste der Fehlerbehebungen ist lang – hier die wichtigsten Kategorien:

  • Gameplay allgemein: Fehler beim Vaulten über Schilde, Drohnen-Soundprobleme, Rubberbanding nach Rappelling oder das lautlose Kriechen in Bauchlage wurden behoben. Auch die Kontrolle über Drohnen geht nicht mehr verloren, wenn die letzte im Vorbereitungsschritt zerstört wird.

  • Operator: Blackbeard, Capitao, Glaz, Lesion, Maestro, Nøkk, Smoke, Warden, Ying und Vigil erhielten zahlreiche Fixes. Beispiele: Frosts Mat-Fallen sind nun sichtbar korrekt zerstörbar, Glaz’ Scope zeigt wieder die richtige Intensität, und Warden kann jetzt auch dann verstärken, wenn er nah an einer Wand steht.

  • Maps: Neben der umfassenden Überarbeitung von Kafe Dostoyevsky wurden dort etliche Spawn-Kill-Spots, Kollisionsprobleme und Clipping-Bugs ausgeräumt. Auch auf Bank, House, Villa und Outback gab es gezielte Korrekturen bei Licht, Sound oder Hitboxen.

  • User Experience (UX): Zahlreiche grafische Fehler, Clipping-Probleme und Inkonsistenzen in Menüs oder im Operator-Hub wurden korrigiert. Unter anderem verschwinden nun Bundles nicht mehr nach Käufen, Operator-Hände clippen nicht länger bei bestimmten Animationen, und Vsync funktioniert wieder wie vorgesehen.

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