Die Xbox wird teurer – Microsoft erhöht die Preise ab August
Schlechter Zeitpunkt für Xbox-Fans: Microsoft erhöht die Preise! Nachdem die Xbox-Konsolen bereits Ende 2025 teurer geworden sind, folgt jetzt die nächste Erhöhung. Ab dem 1. August 2026 müssen Käufer weltweit für nahezu alle Modelle von Xbox Series X und Xbox Series S deutlich tiefer in die Tasche greifen. Je nach Konsole steigt der Preis um 100 bis 150 US-Dollar. Gleichzeitig bestätigt das Unternehmen das Aus für das bisher erhältliche 2-TB-Modell.
Wer also ohnehin mit dem Gedanken gespielt hat, sich in den kommenden Wochen eine neue Xbox zuzulegen, sollte den Kauf nicht mehr allzu lange hinauszögern.
Microsoft erhöht die Preise für Xbox Series X und Series S
Die neuen Preise treten weltweit am 1. August 2026 in Kraft. Besonders stark betroffen sind die Modelle mit 1 TB Speicher, deren Verkaufspreis um 150 US-Dollar steigt. Die Varianten mit 512 GB werden um 100 US-Dollar teurer.
Die neuen US-Preise im Überblick:
-
Xbox Series X (1 TB mit Laufwerk): 799,99 US-Dollar
-
Xbox Series X Digital (1 TB): 749,99 US-Dollar
-
Xbox Series S (1 TB): 549,99 US-Dollar
-
Xbox Series S (512 GB): 499,99 US-Dollar
Außerdem verabschiedet sich Microsoft von der Xbox Series X mit 2 TB Speicher. Das Modell wird eingestellt und verschwindet nach dem Abverkauf der vorhandenen Lagerbestände endgültig aus dem Sortiment.
Warum Microsoft die Xbox erneut teurer macht
Laut Microsoft fiel die Entscheidung nicht leicht. Bereits im vergangenen Jahr habe das Unternehmen gehofft, mit der damaligen Preisanpassung weitere Erhöhungen vermeiden zu können. In den vergangenen Monaten seien deshalb gemeinsam mit Zulieferern verschiedene Möglichkeiten geprüft worden, die gestiegenen Produktionskosten aufzufangen.
Der wichtigste Grund seien jedoch die explodierenden Preise für Speicherchips und Arbeitsspeicher. Diese hätten sich inzwischen auf mehr als das Zweieinhalbfache erhöht. Nach Einschätzung des Unternehmens könnten die Kosten bis Herbst 2027 sogar noch einmal deutlich steigen. Gleichzeitig weist Microsoft darauf hin, dass Spielkonsolen im Gegensatz zu vielen anderen Elektronikprodukten häufig unter den eigentlichen Herstellungskosten verkauft werden und sich erst später über Spiele und Dienste refinanzieren.
Die vollständige Mitteilung zur Preiserhöhung hat Microsoft auf dem offiziellen Xbox Wire veröffentlicht.
Microsoft will den Preisanstieg etwas abfedern
Ganz ohne Gegenmaßnahmen lässt Microsoft die Käufer allerdings nicht zurück. Parallel zur Preiserhöhung werden mehrere Programme ausgebaut, die den Kauf einer neuen Konsole erleichtern sollen.
Dazu gehören zinsfreie Finanzierungen über den Microsoft Store sowie entsprechende Angebote bei Amazon. Zusätzlich arbeitet Microsoft mit Handelspartnern an einem neuen Trade-in-Programm. Spieler können ihre bisherige Konsole gegen Bargeld oder Guthaben eintauschen. Die zurückgegebenen Geräte sollen anschließend als geprüfte Gebrauchtkonsolen günstiger weiterverkauft werden.
Auch die bereits bekannten Xbox Certified Refurbished Consoles bleiben Teil des Angebots. Diese generalüberholten Konsolen werden im Microsoft Store mit Preisnachlässen von bis zu 100 US-Dollar angeboten und sollen eine preiswertere Alternative zum Neukauf darstellen.
Trotz der erneuten Preiserhöhung bezeichnet Microsoft die Xbox Series S weiterhin als den günstigsten Einstieg in die aktuelle Konsolengeneration – insbesondere mit Blick auf kommende Spiele wie Assassin’s Creed Black Flag Resynced und Call of Duty: Modern Warfare 4.
Quelle: news.xbox.com