Project Motor Racing: Steam Kritik eskaliert – Spieler laufen Sturm
Der Launch von Project Motor Racing sorgt auf Steam für heftige Diskussionen – und der Ton wird von Stunde zu Stunde schärfer. Das Rennspiel von Straight4 Studios ist erst wenige Tage draußen, doch der Bewertungsschnitt steht bereits auf „größtenteils negativ“. Die Project Motor Racing Steam Kritik kommt dabei direkt aus den Nutzerbewertungen des Stores und fällt erschreckend deutlich aus.
Ein Spieler bringt es in seinem englischen Review ohne Umschweife auf den Punkt: „It is just bad.“ In seiner Bewertung beschreibt er das Spiel als technisch unfertig – so unfertig, dass es „Monate vom Early-Access-Status entfernt“ sei. Das Fahrgefühl sei kaum nachvollziehbar: Laut seinem Test sei es praktisch unmöglich, ein Fahrzeug auf Asphalt zum Drehen zu bringen, egal wie sehr man es versucht. Auch das Force-Feedback wird hart angegangen und als „horrendous“ bezeichnet. Dazu kommen laut diesem Review ein unpoliertes UI, schwache Performance und fehlende Lizenzen für echte Strecken – Silverstone wird im Spiel beispielsweise als „Northampton“ ersetzt.
Spieler beantragt Rückerstattung für Project Motor Racing
Ein anderer Nutzer auf Steam wirft den Entwicklern vor, das Spiel „vollmundig“ beworben zu haben. Besonders der Vergleich mit etablierten Simulationen wie iRacing oder Raceroom stößt ihm bitter auf. Zwischen diesen Titeln und Project Motor Racing lägen laut seinem Review „Welten“, und er mache sich keine Illusionen darüber, dass die Entwickler noch „viel Arbeit“ vor sich haben, um überhaupt in die Nähe der Genre-Größen zu kommen.
Noch deutlicher wird ein drittes Review: Der Spieler schreibt, dass er zum ersten Mal seit Jahren eine Rückerstattung beantragen musste. Er beschreibt sich als langjährigen Rennspiel-Fan, der Project Motor Racing sogar vorbestellt hatte, weil er dem Titel eine faire Chance geben wollte. Doch sein Fazit fällt vernichtend aus: Das Spiel sei „nicht annähernd das, was es vorgibt zu sein“, und er fühle sich „komplett betrogen“. Dieser Nutzer zieht die Konsequenz und holt sich sein Geld zurück – ein starkes Signal, das in den Steam-Kommentaren keineswegs eine Ausnahme darstellt.
Warum die Kritik so hart ausfällt
Die Masse der negativen Reviews lässt sich auf einige wiederkehrende Punkte reduzieren – und diese sind durch deine gelieferten Steam-Beispiele klar belegbar:
ungewöhnliches oder inkonsequentes Fahrverhalten, fehlende technische Reife, Probleme beim Force-Feedback, schwache Performance und ein Präsentationsniveau, das nicht an die vorher beworbenen Ambitionen heranreicht. Dazu kommt der Vorwurf, dass Streckenlizenzen fehlen oder durch Fantasiebezeichnungen ersetzt wurden, was im Sim-Racing-Bereich ein sensibles Thema ist.
Hinzu kommt die Erwartungshaltung: Project Motor Racing wurde als ernsthafte Simulation angekündigt. Wenn dann elementare Systeme wie Physik, Handling oder FFB nicht überzeugen, fällt die Enttäuschung besonders hart aus – genau das spiegeln die Reviews wider.
Straight4 Studios und Publisher GIANTS Software haben zum Zeitpunkt dieser News bereits erste Updates angekündigt, müssen aber damit rechnen, dass die Community einen sehr genauen Blick auf die kommenden Wochen werfen wird. Wenn grundlegende Kritikpunkte wie Fahrgefühl, Technik oder Lizenzlage nicht adressiert werden, dürfte sich die Project Motor Racing Steam Kritik kaum beruhigen.
Der Start war holprig – und die Nutzerbewertungen zeigen das ungeschönt. Ob der Titel sich fangen kann, hängt jetzt vollständig davon ab, wie viel nachgebessert wird und wie konsequent die Entwickler auf die öffentlich dokumentierten Probleme reagieren.
