Hideki Kamiya wütet wegen Resident Evil Requiem Spoilern

Resident Evil Requiem Spoiler

Es ist wieder passiert. Und diesmal richtig heftig.

Noch vor dem offiziellen Release wurden offenbar mehrere Exemplare von Resident Evil Requiem im Einzelhandel verkauft. Keine Review-Codes, keine kontrollierten Preview-Versionen – ganz normale Retail-Fassungen. Das Problem: Innerhalb kürzester Zeit landeten zentrale Inhalte des Spiels im Netz.

Nicht ein paar harmlose Screenshots.
Nicht vage Andeutungen.

Sondern massive Spoiler. Relevante Story-Elemente. Entscheidende Wendungen. Inhalte, die bewusst bis zum Release unter Verschluss bleiben sollten.

Genau deshalb wütet Hideki Kamiya wegen Resident Evil Requiem Spoilern – und seine Reaktion war alles andere als diplomatisch.

 

Kamiya erinnert sich an Resident Evil 2

Auf seinem Social Media Account X erinnerte sich Kamiya an eine ähnliche Situation aus dem Jahr 1998, als bei Biohazard 2 – also Resident Evil 2 – eine späte Wendung vorab durch ein Magazin gespoilert wurde. Seine Worte waren alles andere als diplomatisch.

Er erklärte, dass es ihn schon damals schockiert habe, wie leichtfertig zentrale Inhalte zerstört wurden. Wer aus egoistischen Gründen die Neugier befriedigen wolle, trete die Gefühle der Spieler mit Füßen, die dem Release entgegenfiebern – genauso wie die der Entwickler, die ihr Herzblut in das Projekt gesteckt hätten.

Solche Leaks seien eine „verachtenswerte Tat“, die allen die Freude nehme. Und dann wurde er deutlich: Wer so handele, verdiene „tausend Tode“ und solle nie wieder Spiele spielen dürfen.

Das ist keine PR-Aussage. Das ist pure Wut.

 

Warum die Resident Evil Requiem Spoiler so schwer wiegen

Resident Evil lebt von Überraschung. Von Momenten, die dich kalt erwischen. Von Entscheidungen, deren Konsequenzen du erst im Spiel begreifst.

Wenn genau diese Punkte vorab offenbart werden, verliert das Spiel einen Teil seiner Wirkung.

Resident Evil Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für PS5, PC, Nintendo Switch 2 und Xbox Series X/S. Zwei spielbare Figuren stehen im Mittelpunkt: Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy. Gerade bei einer Geschichte, die wieder enger mit den Ereignissen rund um Raccoon City verknüpft ist, sind Geheimnisse kein Marketing-Gag – sie sind Teil der Dramaturgie.

Und wenn Händler Tage vor Release Ware verkaufen, ist das kein Kavaliersdelikt. Es schadet Entwicklern. Es schadet dem Studio Capcom. Und es schadet vor allem den Fans, die das Spiel unvoreingenommen erleben wollen.

Ob Kamiya mit seiner Wortwahl überzogen hat, darüber kann man diskutieren. Aber dass er emotional reagiert, ist verständlich.

Hier geht es nicht um „ein paar Infos“.
Hier geht es um Inhalte, die geheim bleiben sollten.

Und am Ende bleibt eine einfache Wahrheit: Vorfreude ist Teil des Spielerlebnisses. Wenn diese Vorfreude durch unkontrollierte Spoiler zerstört wird, bleibt ein schaler Beigeschmack – noch bevor das Spiel überhaupt erschienen ist.

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