ARC Raiders: Headwinds-Update sorgt für Stillstand

ARC Raiders in der Kritik zum Headwinds-Update

Allem Anschein nach lag ich mit meinem Bauchgefühl zu ARC Raiders richtig. Ich hatte bereits Anmerkungen zur neuen Roadmap 2026 gemacht und war der Meinung, dass die Spielerzahlen rückläufig werden, wenn neue Inhalte ausbleiben. Genau dieses Szenario scheint sich nun abzuzeichnen, denn es fehlt aktuell an frischem Content, der das Spiel wirklich voranbringt.

Diese Einschätzung wird inzwischen von mehreren Seiten bestätigt. Die neue Roadmap 2026 für ARC Raiders, insbesondere das magere Headwinds-Update, sorgt bei einem Teil der Spielerinnen und Spieler für spürbaren Unmut. Viele empfinden die Inhalte des Headwinds-Updates als langweilig, während die kommenden Updates zu vage bleiben. Gerade mit Blick auf den Live-Service-Ansatz ist das problematisch, denn ohne klare Perspektive fehlt der Anreiz, langfristig dranzubleiben.

 

Headwinds-Update – Spielerzahlen Fallen

Ein weiterer Punkt, der diese Entwicklung untermauert, sind die aktuellen Spielerzahlen auf Steam. Bis Ende 2025 lagen die Zahlen vor allem an Wochenenden konstant bei über 300.000 aktiven Spielern, in Spitzenzeiten teilweise sogar über 400.000. Das war ein klares Zeichen dafür, dass ARC Raiders auf einem sehr stabilen Fundament stand.

Inzwischen hat sich das Bild verändert. Aktuell pendeln die Spielerzahlen zwischen etwa 250.000 und 300.000. Das ist noch kein Absturz, zeigt aber deutlich, dass weniger Spieler regelmäßig zurückkehren. Für ein Live-Service-Spiel ist genau dieser schleichende Rückgang ein Warnsignal, das man nicht ignorieren sollte.

Bis Ende 2025 hat Embark Studios dauerhaft dafür gesorgt, dass es etwas zu tun gab. Quests waren regelmäßig verfügbar und mit der Kältewelle kam eine herausfordernde Kartenbedingung ins Spiel, die Runs spürbar verändert hat. Das war kein riesiger Content-Schub, aber genug, um Abwechslung und Spannung zu erzeugen.

Seit Januar ist davon jedoch kaum noch etwas übrig. Die Kältewelle ist verschwunden, neue spielverändernde Inhalte fehlen und abseits des Alltäglichen sowie der bekannten Prüfungen gibt es aktuell wenig, was wirklich hängen bleibt. Genau hier entsteht der Eindruck von Stillstand, den viele Spieler derzeit kritisieren.

 

Embark reagiert im IGN-Interview zur Roadmap 2026

In einem Interview mit IGN hat sich Embark-CEO Patrick Söderlund zur Unzufriedenheit rund um die Roadmap geäußert. Er betont, dass man das Feedback der Spieler wahrnimmt und nachvollziehen kann. Gleichzeitig erklärt er, warum nicht alle internen Entwicklungspläne öffentlich gemacht werden können. Zu konkrete Zeitpläne würden schnell zu Problemen führen, wenn Inhalte verschoben oder angepasst werden müssen.

Statt großer Versprechen setzt Embark laut Söderlund auf kontinuierliche Updates und detaillierte Patch Notes. Das Ziel sei es, ARC Raiders Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und langfristig Inhalte zu liefern, ohne Erwartungen zu wecken, die am Ende nicht erfüllt werden können.

ARC Raiders steht aktuell nicht vor dem Aus, aber an einem kritischen Punkt. Sinkende Spielerzahlen, ein schwaches Headwinds-Update und eine wenig greifbare Roadmap 2026 sorgen dafür, dass viele Spieler den Antrieb verlieren.

Ich hoffe sehr, dass das Shrouded Sky Update im Februar wieder mehr Bewegung ins Spiel bringt. Geplant sind unter anderem eine neue Kartenbedingung, zusätzliche ARC-Bedrohungen und weitere Anpassungen, die sich spürbar auf das Gameplay auswirken sollen. Wenn diese Inhalte wirklich mehr als nur kosmetische Abwechslung liefern, könnte das genau der Impuls sein, den ARC Raiders aktuell braucht.

  1. Rollo sagt:

    gestern waren es 325000. whats the problem???

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